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Peter Spiegel Aktienindex Daytrading-Signale: wenn eine feste Regel den Einstieg übernimmt

Automatisierung kennt hier jeder, eine Regel steht fest, und wenn die Bedingung eintritt, feuert sie, ohne dass in dem Moment noch jemand nachdenkt. Mit Newslettern hat das erstmal nichts zu tun, aber genau nach diesem Muster funktioniert ein Signaldienst fürs Trading, den ich mir kürzlich angesehen habe.

Dahinter steht Peter Spiegel, der bei Kagels Trading nach eigenen Angaben als Profi-Trader und leitender Analyst arbeitet. Er gibt Einstiege für den DAX-Future und den Nasdaq 100 aus, dazu weitere große Indizes in Europa und den USA, gehandelt jeweils als CFD.

Interessant fand ich, wie konkret die Signale sind: keine vage Kaufempfehlung, sondern feste Orderarten wie Stop Buy oder Buy Limit, jeweils mit fester Marke, die man einmal im Broker hinterlegt und dann laufen lässt. Im Grunde dieselbe Logik wie eine Trigger-Mail, die auf ein Ereignis wartet, nur eben im Depot statt im Verteiler.

Zwei getrennte Kanäle regeln die Zustellung in Telegram: Einer bringt ausschließlich die Signale, kurz und ohne Kommentar, der zweite liefert im Anschluss die Begründung dazu. Wer nur handeln will, braucht eigentlich nur den ersten zu lesen.

Laut Anbieter kommen ein bis vier Signale pro Handelstag, verteilt zwischen 8 und 22 Uhr, die Zeitspanne deckt damit sowohl die europäische als auch die US-Sitzung ab.

Reinschnuppern kostet 49,90 Euro, der Testzeitraum beträgt 14 Tage, und innerhalb dieser Frist reicht eine formlose Mail zum Aussteigen. Laufzeiten, Kosten und sämtliche Risikohinweise dazu stehen im Detail auf der Anbieterseite.

Offen gesagt: Es ist ein Partnerlink, über den ich bei einem Abschluss mitverdiene.

Mich würde interessieren: Vertraut ihr in eurer eigenen Automatisierung auch auf feste Regeln, die ohne euer Zutun auslösen, oder behaltet ihr bei jedem Trigger lieber die Hand am Steuer?